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Aktuelles:

10.05.2018 Wanted - Dead or alife

Manche meinen ja, ich würde nur Müll auflesen, Aufkleber abreißen oder die Stadt begrünen, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn ich gehe nebenbei unendlich viel spazieren, vor allem nachts. Und dabei schaue ich mir meine Umwelt genauestens an und entdecke dabei Dinge, die man nicht vom Zugfenster aus sieht, z.B. die vielen auch in Augsburg umherstreifenden Igel, die ich allesamt dem LBV melde, der mit diesen Daten konkrete Schutzmaßnahmen entwickeln und umsetzen möchte, also falls Sie mal nachts nicht schlafen können, so nehmen Sie eine Taschenlampe mit und stöbern Sie durch Parks, Kleingartenanlagen und Wohngebiete, wo der Igel auch oft anzutreffen ist und melden Sie alle Igel (auch tote Exemplare) auf der -> Igelseite des Landesbundes für Vogelschutz. Danke.

Diese 4 Igel fand ich letzte Nacht im Wittelsbacher Park:

Übrigens, wenn Sie sich von heute bis zum 13. Mai an der Stunde der Gartenvögel beteiligen wollen, um an der Vogelzählung für eine Studie des LBV teilzunehmen, habe ich -> hier einen Link für Sie. Und wenn es Ihnen Spaß macht, Naturfotos zu schießen und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gleichzeitig an einer Datenbank (Flora und Fauna) mitzuarbeiten, bitte -> hier klicken.

Man lernt viele neue Arten kennen, von denen man noch nie etwas gehört hat. Viel Spaß!

PS: Wenn es nachts im Gebüsch neben Ihnen rascheln sollte, so ist es unwahrscheinlich, dass Sie Wildschweine vorfinden, viel eher werden Sie einen Igel entdecken. Die können sehr laut sein. ;-)

10.05.2018 100 Meter Feldweg

Die Wolfzahnau ist ein zwischen Lech und Wertach gelegenes Landschaftsschutzgebiet, was einige Zeitgenossen nicht daran hindert, ihren Müll auch dort überall herumzuschmeißen, Feuer zu machen und sich auch sonst zu verhalten wie asoziales Gesocks, was mir bei einigen Spaziergängen schon sehr sauer aufgestoßen ist, weshalb ich, beginnend beim Parkplatz, angefangen habe, aufzuräumen. Das müssen Sie sich mal vorstellen, ich bin nur hundert Meter weit gekommen, da war der Sack voll.

Die Wolfzahnau:

Müll von 100 Meter Feldweg:

Die Hälfte der Verantwortung für die Vermüllung trägt sicherlich die Müllpennerfraktion, jedoch hat die Stadt Augsburg, obwohl sie weiß, dass die Wolfzahnau sowohl von Erholungssuchenden als auch von Hundebesitzern mitunter stark frequentiert wird, weder einen Hundekot-Tütenspender, noch einen Müllkübel aufgestellt. Ich habe die ganzen 74,14 Hektar leider vergeblich danach abgesucht. Wenn es dem Umweltreferenten, Herrn Erben, dem Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, Herrn Schmidt, sowie der Leiterin des Grünamtes, Frau Vedder, wirklich um Umweltschutz gehen würde, hätten Sie wenigstens am Parkplatz Müllkübel aufstellen und zumindest an manchen Wochenenden den Ordnungsdienst kontrollieren lassen, ob Feiernde kein Feuer und keine Müllhaufen an den Ufern von Lech und Wertach installieren, aber wie ich mir von Herrn Lernhard (Sachbearbeiter beim Grünamt) bestätigen ließ, "muss alles immer so billig wie möglich sein", weshalb es ein frommer Wunsch bleiben wird, dass die Stadt dort interveniert, es sei denn, dass irgendwann ein Wunder geschehen wird ...

17.05.2018 Das nächste Teilstück

Die Wertach kann man nicht an einem Tag aufräumen, weil die Müllberge teilweise sehr groß sind. Deshalb teile ich sie in Teilstücke ein, um diese dann wirklich akribisch zu reinigen, wobei ich auch die zahlreichen Feuerstellen (Feuer machen ist an der Wertach eigentlich verboten) wieder entferne. Diesmal habe ich einen großen Uferbereich rund um den kleinen Pavillon, der offenbar regelmäßig als Stall für die größten Schweine der Stadt dient, aufgeräumt. Unter dem Pavillon habe ich mich noch nicht getraut, weil da nicht nur Müll ohne Ende liegt, sondern weil es dort drunter nach Urin stinkt. Wenn Sie mal dort spazieren gehen, schauen Sie nach, dann wissen Sie, was richtige Schweine sind.

Hier folgen noch Bilder, die ich noch bearbeiten muss ...



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