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Aktuelles aus dem Amaroland:

Ein Kommentar

Franz-Josef Strauss würde jubelnd bis an die Decke springen, wenn er heute noch leben würde. Was hat er sich anstrengen müssen, um seine Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf der Bevölkerung schmackhaft zu machen. Er musste unwahre Behauptungen aufstellen, indem er die Gefährlichkeit einer WAA mit der Gefährlichkeit einer Fahrradspeichenfabrik gleichsetzte, Kinder und Rentner als gewaltbereite Autonome diskreditieren, mit tausenden Polizisten massive Gewalt anwenden und - Gott sei Dank - einen derben Misserfolg für sich und seine Atomlobby verbuchen. Sie wurde nicht gebaut.

Die heutige Politik hat ganz andere und viel wirksamere Methoden entwickelt, um u.a. Leute, die sich um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sorgen, nachhaltig mundtot zu machen. Ein kleines Beispiel aus Augsburg: Man zimmert sich mithilfe des Stadtjugendrings ein Festival, bis hier kann man daran nichts verwerfliches erkennen. Schließlich lebt eine Stadt auch von den Angeboten, die man der nächsten Generation bietet. Dann lässt man es an wechselnden Standorten stattfinden, was an sich auch nachvollziehbar ist, da man ein Festival in einer Großstadt nicht an allen Standorten installieren kann, zumal die Besucherzahlen über die Jahre stetig bis auf 30.000 in 2016/17 angewachsen sind.

Und nun kommt der interessante Teil, nämlich die Frage, wie man Umweltschützer mundtot macht. Das ist ganz einfach. Man nimmt den - Umwelttechnisch gesehen - sensibelsten Ort der Stadt, der vorher von der Stadt selbst zu einem schützenswerten Landschaftsschutzgebiet deklariert wurde, welches obendrein inmitten von mehreren Wohnvierteln mit einigen tausend Anwohnern bevölkert ist. Jetzt installiert man, obwohl es eigentlich genügend Alternativen im Stadtgebiet geben würde, genau dieses Festival in diesem Landschaftsschutzgebiet, wo automatisch viele Konflikte entstehen müssen. Natürlich gibt Herr Gribl sich ahnungslos und versucht, als großer Gönner der Jugend aufzutreten.

Und weil Herr Gribl, Herr Erben, Frau Weber, Herr Schenck und Herr Jeske behaupten, dass der Park der beste Ort ist, muss das stimmen, denn wenn man die Aussagen von Politikern und Wesens- verwandten völlig unkritisch übernimmt, können die mit einem(r) machen, was auch immer sie wollen. Wenn sich dann sowohl Anwohner als auch Naturschützer zu Wort melden, sind die alle total böse, denn sie wollen den Jugendlichen das Feiern und somit Ihre (von oben verordnete) Kultur verbieten. Doch die wollen einfach nur in Frieden leben und haben in Wirklichkeit auch nichts gegen Festivals. Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte, heißt es immer so schön, doch wer freut sich nun?

Sind es die Betreiber der Kongresshalle, die nun ein weiteres Event auf ihrer Liste haben werden? Sind es die Betreiber der umliegenden Lokalitäten, die mit dem Modular-Fest Unsummen verdienen? Sind es die Planer der Tiefgarage, die schon sabbernd und jauchzend in den Startlöchern stehen? Sind es die Immobilienhaie der Stadt, die den Park schon brüderlich unter sich aufgeteilt haben? Sind es die Brauerei, Stadtwerke und Stadtsparkasse, die auf viele neue Kunden hoffen dürften? Oder ist es Herr Gribl, der für eine ganze junge Generation zu einer Art Superheld geworden ist?

Ich freue mich jedenfalls nicht darüber, dass der Oberbürgermeister den Frieden abgeschafft hat!

Markus Frowein

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Letztes Jahr hat mir Herr Erben ja versichert, dass man auf der Suche nach einem geeigneteren Standort für das Modular-Festival sei, wie man aus seinem Brief an mich durchaus so deuten kann:

Wie man an folgender Umfrage und -> am Artikel sehen kann, war das wohl nur verlogenes Gesülze:

Da sich vermutlich weder die Igel, Eichhörnchen und Blaumeisen noch viele Bewohner des in nächster Nähe befindlichen Seniorenheims an dieser Umfrage beteiligt haben, dürfte das Ergebnis nicht besonders repräsentativ sein. Zudem hieß es bis gestern immer, das Modular wird 2018 umziehen. Hier einmal eine kleine Übersicht über die Igel, die den Park bewohnen und nicht gefragt wurden:

Und auch wenn "Moop Mama" zur weiteren Zerstörung des Landschaftsschutzgebietes aufruft, so ist es nicht ihr Platz, sondern er gehört in erster Linie den Tieren und Pflanzen, die dort an 365 Tagen im Jahr leben und als Nächstes den Bürgern, zu deren Erholung das Landschaftsschutzgebiet dient. Ich ahne schon, welch massive Brainwashing-Kampagne von gewissen Augsburger Brainwashing-Medien diesmal gestartet werden wird, um das Festival im nächsten Jahr dort wieder installieren zu können. Im letzten Jahr musste ja eine unschuldige Ente herhalten, mal schauen, was Ihnen diesmal einfällt. Umweltschützer diskreditieren und gegen Jugendliche ausspielen wären mal schöne neue Varianten. Die Stadt hat zumindest schon mal angefangen, ihre Gefolgschaft auf den Park einzuschwören und Herr Gribl klatscht auch. Diesen Sachverhalt werde ich bei den nächsten Wahlen berücksichtigen ...

Update 20.06.2017

Ich habe mir die Berichterstattung über die Modular-Standortwahl angeschaut und muss dazu sagen:

Danke Gribl!!1!!1 Sie haben es geschafft, die jugendlichen Festivalbesucher auf der einen Seite sowie die Anwohner auf der anderen Seite gegeneinander aufzuhetzen. Jetzt sind fast alle auf Krawall gebürstet und Sie tun so, als ob Sie was für Jugendliche übrig hätten, indem Sie ihnen den Park für das Festival "schenken" und somit billigend in Kauf nehmen, dass eine der letzten Naturoasen der Stadt dem Kommerz und der Verwüstung preisgegeben werden, wobei nicht in erster Linie die Jugendlichen, sondern die Veranstalter alles nur Erdenkliche tun, um sowohl den Park großflächig zu zerstören als auch den Zorn der Anwohner auf die Jugendlichen zu lenken. Oder wie ist es zu erklären, dass gerade die Veranstalter im letzten Jahr das Meiste zu den massiven Zerstörungen beigetragen haben? Wir Bürger wissen, dass in diesem Jahr Wahl ist und wen wir (nicht) wählen. Jedenfalls niemanden, der die Gesellschaft zu spalten versucht und nebenbei Gemeinschaftseigentum bzw. unsere Lebensgrundlagen zerstören lässt, um ein paar neue heranwachsende Wähler für "den Stammtisch" zu gewinnen, auf die man dann in gewohnter Manier nach der Wahl scheißt. Pfui deibel!

Und noch etwas hat Herr Gribl den Besuchern des Festivals klargemacht: Umweltschutz ist scheiße! Denn so wie die von ihm geschaffene Situation aussieht, kann es nur eines geben: Party oder Natur.

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Ich fand das Sicherheitskonzept des Modular-Festivals verbesserungswürdig, weshalb ich schrieb:

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Kurz vor jedem Plärrer wird das Plärrergelände immer schön von der Stadt herausgeputzt, damit der Oberbierfassanstecher Gribl und seine Saufkumpanen von der Lederhosenfraktion nicht den ganzen Müll sehen müssen, der im gesamten übrigen Jahr in den Grünflächen des Festgeländes herumliegt. Damit das nicht so bleibt, habe ich heute - zum wiederholten Male - angefangen, den Müll aus den Grünflächen herauszuklauben und auf meinem neuen Müllhaufen in der Holzbachstraße zu deponieren. Es kam dabei wieder eine ganze Wagenladung zusammen, wie man auf diesem Foto erkennen kann:

Update 29.05.2017: Ich habe heute mal ein paar Fotos auf dem Plärrergelände gemacht, damit Sie sehen, um was es geht. Folgende Faustregel gilt: Je höher das Gras, desto größer der Müllberg. :-(

Da muss ich wohl noch mal mit der Schubkarre anrücken. Aber heute nachmittag war's zu heiß ...

Update 30.05.2017: Ein paar Sachen habe ich vom Plärrer schon mal mitgenommen und aufgehäuft:

Der Haufen wächst langsam, aber sicher. So viel kam schon zusammen, wobei ich bis jetzt nur wenige Gebüsche und Grünflächen gereinigt habe:

Das sind mutmaßlich die Typen, die immer die Kleidercontainer plündern und die übrigen Sachen, die sie nicht brauchen, in die Büsche schmeißen:

Update 06.06.2017: Gestern habe ich noch einmal einige Stunden lang angegriffen, den Sperrmüll, den jemand auf den Wiesen am Holzbachkanal abgeladen hat, eine ganze Schubkarre voller Hausmüll vom Plärrergelände und vieles mehr aus dem Umkreis von etwa 500 Metern zusammenzuklauben und am Plärrerbad aufzuhäufen. Folgende E-Mail an die AWS ist der vorläufige Abschluss dieser Aktion:

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