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17.05.2018 Das nächste Teilstück

Die Wertach kann man nicht an einem Tag aufräumen, weil die Müllberge teilweise sehr groß sind. Deshalb teile ich sie in Teilstücke ein, um diese dann wirklich akribisch zu reinigen, wobei ich auch die zahlreichen Feuerstellen (Feuer machen ist an der Wertach eigentlich verboten) wieder entferne. Diesmal habe ich einen großen Uferbereich rund um den kleinen Pavillon, der offenbar regelmäßig als Stall für die größten Schweine der Stadt dient, aufgeräumt. Unter dem Pavillon habe ich mich noch nicht getraut, weil da nicht nur Müll ohne Ende liegt, sondern weil es dort drunter nach Urin stinkt. Wenn Sie mal dort spazieren gehen, schauen Sie nach, dann wissen Sie, was richtige Schweine sind.

Das Wertachufer ist ein richtiges Paradies für Köche, denn dort wachsen auch Küchenkräuter, wie z.B. der Wiesensalbei, der im Gegensatz zum Gartensalbei etwas schwächeres Aroma besitzt, aber durchaus als Küchengewürz verwendet werden kann, denn man nimmt einfach eine größere Menge.

Wiesensalbei (Salvia pratensis):

Hier noch zwei Bilder zur besseren Bestimmung der auch für Hummeln sehr wichtigen Pflanze:

Ganz überrascht war ich, als ich bei meiner Müllsammlung inclusive Natur-Exkursion noch ein Kraut entdeckte, welches man auch als Küchengewürz verwendet, den Oregano, den man auch Dost nennt. Sie können leicht feststellen, ob es ein Oregano ist, indem Sie die Blätter reiben und dann riechen.

Oregano bzw. Echter Dost (Origanum vulgare):

Das Gemeine Nickende Leimkraut entfaltet erst abends die Blüten, um dann Nachtfalter anzulocken.

Nickendes Leimkraut (Silene nutans):

Ein paar Blümchen-Fotos fehlen noch, ich werde sie in den nächsten Tagen einstellen ...

21.05.2018 Das Auxburg-Schwein



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