Amaro Ameise

Jeder Quadratmeter zählt!

2018 Juni

01.06.2018 Die vermeintlichen Umweltschäden

Benjamin Wildfeuer von Augsburg TV hat vorgestern in einer EMail um ein "kurzes Statement" zum Modular-Festival im Wittelsbacher Park gebeten, aber da er mich, wie andere Augsburger Medien auch schon, fälschlicherweise in die Ecke "bekennender Modularkritiker" stecken wollte, musste ich ihn leider enttäuschen und den Termin absagen, denn ich bin kein "bekennender Modularkritiker", sondern mit Leib und Seele ganzheitlich bekennender Landschaftsschutzgebietplattwalzungsgegner. Vermutlich wegen seiner Enttäuschung hat er dann von "vermeintlichen Umweltschäden" berichtet. Wegen dem Brainwash-Effekt musste er natürlich, wie alle anderen Medien, alles positiv darstellen.

02.06.2018 Ganz Augsburg hat das Modular-Festival mitgestaltet

Wie man aus dem Modular-Magazin, der Broschüre des angeblich unkommerziellen Festivals erfahren durfte, hat ganz Augsburg das Festival mitgestaltet, wobei ich das für eindeutige Fake-News halte, denn ein Großteil der über 400 freiwilligen Helfer des angeblich Linken Punkerfestivals sowie ein noch größerer Teil der Besucher kam gar nicht aus Augsburg, sondern aus irgendwelchen Dörfern südlich von Augsburg und vielen anderen Dörfern östlich, westlich und nördlich von Augsburg, wobei unter den Auswirkungen des Festivals ausschließlich Augsburger Bürger sowie die Flora und Fauna des Wittelsbacher Parks zu leiden hatten. Ich möchte Herrn Gribl einmal einen Vorschlag machen: Wir feiern die nächste Party mit 30.000 Leuten einfach bei dem Vater von einem der Bauernjungen aus einem Dorf südlich von Augsburg auf der Kuhweide, trampeln dort alles platt, schmeißen überall den Müll rum, vertreiben alle Vögel und Fledermäuse aus dem angrenzenden Wald und pflügen nachher den ganzen Müll mit einem Bagger und einem Radlader unter. Mal seh'n, was der Bauer dazu sagt ...

Die linksgrünversifften Chefs der Szene: Oberpunkermeister Gribl & Chaostagereferent Weitzel:

04.06.2018 Die tatsächlichen Umweltschäden

Nach der Berichterstattung bei Augsburg TV bin ich heute in den Wittelsbacher Park gegangen, um mich selbst davon zu überzeugen, dass es nur "vermeintliche Umweltschäden" gegeben hat, jedoch gab es, wie ich erwartet hatte, die üblichen Schäden, die ein Festival mit 30.000 Besuchern halt so in einem Park verursacht, die Grasnarbe war flächendeckend zertrampelt, viele Bereiche waren über und über mit Kleinmüll übersät, weil die Modularveranstalter viel zu faul zum Bücken sind und an einigen Stellen war der Boden wieder verdichtet wie Beton und/oder völlig zerstört ohne Bewuchs. Natürlich sind das nur die oberflächlichen und somit sichtbaren Schäden, die ich dokumentiert habe.

Anleitung zum korrekten Umgang mit dem Landschaftsschutzgebiet: "Hier kacken =>":

Darüber habe ich mich schon vor langer Zeit mit den "Bunten e.V." unterhalten: Lackierte Pflanzen:

Gut, daß wir vor zwei Jahren mal drüber gesprochen haben: Flächendeckend Plastikkonfetti und Müll:

Das Modular hätte fast den Nachhaltigkeitspreis verdient: Nur 100 Kubikmeter Müll in drei Tagen:

The same procedure as every year: Da, wo das Modular-Festival auftaucht, wächst kein Gras mehr:

Total kühl .. äh .. cool, die intelligente Art, Umweltschäden zu beseitigen: Mit Wasser wegspritzen:

Natürlich gibt es noch einige Bilder mehr, woraus ich eine Auswahl hier eingefügt habe:

08.06.2018 Eine kleine Nachtmusik

Nachdem mir letzte Woche schon das Modular-Festival zeitweise den Schlaf geraubt hat, obwohl es ja angeblich so leise war, haben mich letzte Nacht schon wieder irgendwelche Party-Terroristen aus dem Schlaf gerissen, indem sie voller Inbrunst Nazilieder gegrölt haben. Polizei? Fehlanzeige, denn wie man daran sowie an den Vermüllungsorgien am Wertachufer sieht, sind die Ordnungsbehörden in Augsburg offenbar so unterbesetzt, dass an vielen Stellen der Stadt schon die Anarchie ausbricht. Da ich nun hellwach war, ging ich die ganze Nacht spazieren und räumte ein wenig auf, so hatte der anfängliche Ärger doch etwas Gutes und die Umwelt in Augsburg ist dadurch weniger verschmutzt, wobei ich mir richtig Mühe geben musste, einen Eimer mit Müll vollzukriegen, denn seit ich vor vier Jahren hierherzog, ist der Müllpegel der Stadt um mindestens 90 Prozent gesunken. Warum nur? ;-)

11.06.2018 Der kleine Peter aus dem Antonsviertel

Der kleine Peter aus den Antonsviertel jammert und heult auf der Homepage des RAZED e.V. rum, weil nicht jeder Augsburger gut fand, dass er mit den Sandkastenrockern von der Förmchenbande vom Modular-Festival das ganze Landschaftsschutzgebiet Wittelsbacher Park kaputt gemacht hat. Sein Papi hat ihm nicht den Hintern versohlt, sondern auch noch Klatscheklatsche gemacht, weshalb dann jemand anders Schimpfeschimpfe mit ihm gemacht hat, da hat er ganz rote Ohren bekommen.

Hier hat der kleine Peter beim Rumschreien ständig den Kopf auf den Boden geknallt:

Und weil der kleine Saubär-Peter obendrein noch gelogen hat, hier die Richtigstellung:

Peter log: "Der Saubär beißt nicht ..."

Deine Bissigkeit kann man gut an den nachfolgend aufgelisteten Lügen und Beleidigungen erkennen.

Peter log: "... wo geskated wird, da fallen die Hater aus den Bäumen."

Niemand hasst Skater, weder ich, noch irgendein Anderer, der die Durchführung des Modulars im Landschaftsschutzgebiet Wittelsbacher Park kritisiert. Von mir aus könnt Ihr den ganzen lieben langen Tag in der ganzen Stadt mit Euren Skateboards herumfahren, das finde ich total Super. Was ich nicht ganz so Super finde ist, dass Ihr trotz zahlreich vorhandener und auch genügend großer betonierter bzw. asphaltierter Flächen unbedingt eine Grünfläche im Wittelsbacher Park zerstört.

Peter log: "... der ... einzige Retter des Landschaftsschutzgebietes Wittelsbacher Park ..."

Unzählige Augsburger (nicht nur unmittelbare Anwohner) finden es nicht ganz so gut, dass Ihr den Wittelsbacher Park ramponiert, haben aber nicht wirklich eine Handhabe, dagegen vorzugehen, da die Entscheidungsfindung auf undemokratische Art und Weise stattfindet (Bürgertalk) und die Bürger nicht umfassend eingebunden sind, wie es im Rahmen eines Bürgerentscheids möglich wäre. Einige Leute haben ja versucht, Unterschriften zu sammeln, mussten aber aufgeben, nachdem jemand angegriffen, bedroht und obendrein die Unterschriftenlisten entwendet und verbrannt worden sind.

Peter beleidigte: "... der mit der Meise ..."

Ich möchte Dich herzlichst darum bitten, derartige Herabwürdigungen meiner Person zu unterlassen.

Peter log: "... im Park (in dem auch 2017 wieder ein geiles Festival stattfinden wird)"

Es ist nicht geil, ein Landschaftsschutzgebiet für ein Festival plattzuwalzen, es ist eher sehr dumm.

Peter log: "... Rasen ... Schaden erzeugt, der hielt sich aber in vertretbaren Grenzen."

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Du weder Biologie, noch Geologie oder Umwelttechnik studiert haben und deshalb überhaupt nicht beurteilen kannst, was "vertretbare Grenzen" bei Schäden sind. Wie Du auf dem zweiten Bild Deines Posts sehen kannst, ist die Farbe der Fläche ein sattes Grün, ein untrügliches Zeichen dafür, dass einer der Hauptbestandteile der komischen schmalen länglichen Dinger auf dieser Fläche Chlorophyll ist. Vielleicht hast Du in der Schule schon mal gehört, was es damit auf sich hat? Falls nicht, so kann ich es Dir erklären: Das Chlorophyll erzeugt Sauerstoff, den Du und ich zum Atmen brauchen und entzieht gleichzeitig der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid, ein Gas, welches maßgeblich am Klimawandel beteiligt ist. Ich gehe davon aus, dass Du irgendwann mal was von "Flächenverbrauch", "Flächenfraß", "Bodenversiegelung" und ähnlich dummen Dingen gehört haben, was bedeutet, dass unendlich viel Fläche dieses Planeten schon zubetoniert oder anderweitig verdichtet und/oder zerstört worden ist. Du hast nicht unbedingt die Pflicht, dabei mitzumachen.

Peter verharmloste: "Schon im September konnte man die Schäden nicht mehr erkennen."

Wen meinst Du mit "man"? Den gut ausgebildeten Mediengestalter, der schnell mit seinem Fahrrad vorbeifährt und sieht, daß sich neben ihm komische schmale längliche Dinger befinden, die grün sind? Der Anwohner, der jeden Tag durch den Park spazieren geht und mitansehen muss, wie eine Horde von Party- und Konsumfetischisten unsere Natur verunstaltet? Oder der ausgebildete Landwirt, der in der Berufsschule die Bodenverdichtung durchgenommen hat und schon mal mitansehen musste, wie ein Leopard-Panzer bei nassem Wetter im Herbst-Manöver durch seinen Acker fuhr? Ich kann Dich beruhigen, die Baumaschinen haben etwas weniger Schaden verursacht, als der Panzer, jedoch wirkt die Bodenverdichtung, auch wenn man oberflächlich nichts sieht, leider noch einige Jahre lang nach.

Der trotzige kleine Kerl beleidigte: "... Meisentoni ..."

Lieber Peter, ich heiße Markus Frowein und mein Spitzname lautet Amaro Ameise. So ist das.

Peter log: "... um zu ergründen, an welchen Stellschrauben wir justieren können, ..."

In Deiner EMail klangst Du so, als wenn Du das Lager gewechselt hättest: "... habe mitgeholfen bei der Sandhügel-Hipster-Bespaßung und nach etlichen interessanten Gesprächen so gar nicht mehr angetan von diesem Modular ..." (Original EMail liegt mir vor) Also entweder bist Du ein Chamäleon, welches seine Farbe ständig wechseln kann, oder Du wolltest mich vergackeiern bzw. nur aushorchen, um daraus einen Vorteil bei der Bekämpfung der Modular-Kritik(-er) zu ziehen. Beides ist unschön.

Peter log: "Sorry, aber ich stelle fest, dass ich nicht mehr diskutieren will ..."

Das Wort "Sorry" habe ich nicht benutzt, warum Du es erfunden hast, weiß ich nicht, kann aber nur vermuten, dass Du dich selbst erhöhen möchtest. Auch habe ich nicht geschrieben, dass ich gar nicht mehr diskutieren will, sondern dass ich mich erst mal (das bedeutet so viel wie "vorerst") mit dem Thema nicht mehr beschäftigen möchte (weil ich nebenbei auch noch arbeite) und darauf verweise, dass ich vielleicht Lust bekomme, dass wir uns nächstes Jahr evtl. mal treffen könnten. Bis zum nächsten Modular sollten ja noch einige Monate vergehen, weshalb ich keine Eile verspürte. Nicht zuletzt war ich dermaßen von dem selbstbeweihräuchernden Geschwafel einiger Deiner Kollegen genervt, dass ich einfach mal eine Pause brauchte, die Du mir jederzeit gerne zugestehen darfst, denn ich bin keine 20 mehr und kann demzufolge auch nicht mehr jeden Tag ackern wie ein Pferd.

Hier meine EMail:

Peter log: "... ich habe keine Energie mehr dafür, mich dieser Auseindandersetzung zu stellen."

Diese Sequenz ist komplett erstunken und erlogen, weshalb ich meine Original-EMail mal hier anfüge:

Peter log: "Yes, we's Punk ..."

Punks fühlen sich dem Allgemeinwohl verpflichtet, d.h. würden bei jeglichen Aktionen darauf achten, ob dabei ein gewisser Gemeinsinn praktiziert wird. Zerstörung von Allgemeineigentum sowie unserer Lebensgrundlagen gehört leider nicht dazu. Wer das praktiziert, ist ein egoistischer Naturzerstörer.

Peter log: "... and you's Hippie"

Der Umstand, dass ich auf eine strafrechtliche Verfolgung Deiner Verleumdungen und Beleidigungen verzichte, könnte ein starkes Indiz dafür sein, daß von uns beiden ich der Punk bin und sonst keiner. Trotzdem möchte ich Dich bitten, in Zukunft ehrlicher mit Deinen Freunden und Dir umzugehen.

Peter log: "Dein sorrymäßiges Rumgeeiere kannste dir sparen ..."

Mitnichten tut mir irgend etwas leid, ich hatte nur das Bauchgefühl, dass ich es nach einer Reihe von Bekanntschaften aus dem Umfeld des Modular-Festivals mit einem weiteren Falschspieler und Lügner zu tun habe. Wie man an Deinem Post sehen kann, hat mich mein Bauch sehr gut beraten.

Peter log: "... wir können nur Angebote."

Ich bin gespannt darauf, was ich als nächstes angeboten bekomme. Wie wäre es mit der Wahrheit?

Peter log: "#PunkNotHippie"

Du bist weder Punk, noch Hippie, sondern der Erfüllungsgehilfe des Stadtrates, der den Status des Parks als Landschaftsschutzgebiet aufheben will, um ihn dann offensichtlich langfristig kommerziellen Zwecken zugänglich zu machen, z.B. könnte man den Park an Immobilienhaie verscherbeln und dann mit Luxus-Luftschutzbunkern für reiche Münchner vollstellen, was bedeuten würde, dass Du, wenn Du mal so alt bist wie ich, nicht mehr den Park genießen kannst, sondern zwischen hässlichen und monotonen Betonsilos umherirrst und Dich fragen musst, was Du selbst dazu beigetragen hast. Du bist sozusagen DER Mitläufer für die verfehlte Stadtpolitik der CSUSPDGrüneProAugsburg, der sich überdies noch an parteiübergreifendem, galoppierendem sowie ganzheitlichem Schwachsinn beteiligt.

Ach, ich hab' ja noch was vergessen:

Peter relativierte: "'Rasen' ist eine ... nur künstliche Biosphäre, die natürlich nicht vorkommt."

Auch wenn Du versuchst, den ökologischen Wert der fraglichen Grünflächen des Wittelsbacher Parks herabzuwürdigen, um Dein gemeinschädliches Verhalten zu rechtfertigen, so gibt es dort, wie auch auf allen anderen Flächen, trotz Deiner Einwirkung immer noch Reste von Leben, wovon ich mich überzeugen konnte. Unter anderem fand ich dort sogar Blütenpflanzen, die dazu dienen könnten, Hummeln, Bienen und anderen Insekten wertvolles Futter zu liefern, damit sie nicht aussterben ...

Wo Herr Erben nicht mähte und das Modular-Festival nicht trampelte: Leben (hier Spitzwegerich):

Klein-Peter beleidigte mich in einer weiteren EMail: "Gschaftlhuaba"

Und warum ich nach jedem Festival immer tote Vögel finde, weiß ich nicht genau, erahne es aber.

Hat nichts mit Modular zu tun: Jedes Jahr tote Vögel nach dem Festival (heuer: Wacholderdrossel):

17.06.2018 Der arme Herr Dr. jur. Franz Rieger

Wie ich neulich aus den Medien erfahren habe, hat das arme Hascherl leider juristische Probleme. Er soll im Rahmen des Regensburger Korruptionsskandals auch gestückelte Spenden erhalten haben. Jetzt wird er sicher bald jeden Cent brauchen, um die ganzen Gerichtskosten bezahlen zu können. Da ist mir eingefallen, wie ich ja ganz verdrängt habe, dass der Kollege aus seiner Kanzlei, Herr Mittag, mir im Jahre 2012 mehrmals Rechnungen und zuletzt einen Kostenfestsetzungsbeschluss über 618,22 € geschickt hat, weil ich ja in 2011 per Räumungsklage aus dem Peterstor "entsorgt" wurde. Ich bin jetzt gar nicht mehr böse darüber und natürlich soll er das Geld von mir zurückbekommen, damit er sich einen Anwalt leisten kann, der ihm zeigt, wie er solche Situationen vermeiden kann. Ich weiß nicht, ob er Geld von einem ehemaligen Obdachlosen nimmt, aber ich muss ihn fragen, weil ich total gerne ein paar hundert Euro dafür zahle, dass ich ehrenamtlich arbeiten durfte. Ehrlich!

Ich hab ihm heute mal eine EMail geschrieben:

20.06.2018 Manchmal bleibt man besser zu Hause

Heute musste ich wieder ein bisschen ausdampfen, nachdem ich von der Arbeit kam und habe an der Bürgermeister-Ackermann-Straße bis zum OBI-Markt ein wenig Müll aufgelesen und die dämlichen Plastik-Aufkleber abgerissen und entsorgt. Als ich zurück an der Wertach war, unterhielt eine Frau ein Feuer unter einem Baum, welches sie mit Zeitungen und Müll fütterte, was nicht nur ich, sondern auch mehrere andere Passanten nicht so ganz toll fanden. Als die Frau auf unsere Einwände hin, daß sie mit dem Feuer die Wurzeln des Baumes beschädigt und mit dem Verbrennen des Mülls einen irren Gestank verbreitet, nicht abließ, habe ich den Brand kurzerhand gelöscht, was der Frau nicht gefiel. Ich bin ja der Meinung, dass man seine psychischen Störungen durchaus zu Hause ausleben darf, aber nicht unbedingt jedem damit auf die Nerven gehen muss, wobei ich das Gefühl habe, daß solche psychischen Störungen sich in jüngster Zeit häufen, weshalb ich oft da hin gehe, wo niemand ist ...

Gelöscht: Müllverbrennungsanlage unter einem Baum an der Wertach:

21.06.2018 Wir sind hier nicht in Berlin

Manche meinen ja, dass wir hier nicht in Augsburg sind, sondern in Berlin, weshalb sie in jede Ecke koten, urinieren und brechen, sowie die ganze Landschaft flächendeckend vermüllen und obendrein die halbe Stadt mit irgendwelchen Aufklebern vollpappen. Seit nunmehr über vier Jahren hole ich aus allen möglichen Grünflächen den Müll heraus, weshalb man an manchen Stellen sogar schon Pflanzen sehen kann, wobei bei meinen Sammelaktionen schon weit mehr als ein Sattelzug voll Müll zusammen kam. Mittlerweile habe ich auch schon etwa 30.000 Aufkleber abgerissen und der Müllverbrennung zugeführt, damit diese wenigstens einen Sinn haben und noch jemandem eine warme Wohnung geben. Heute habe ich um den Bahnhofsbereich und an anderen Stellen noch einmal einige entsorgt, wobei manch hartnäckiger Aufkleber-Kleber immer noch nicht gemerkt hat, daß es nichts bringt, weiteren Plastikmüll in der Form zu verteilen, weil die Halbwertszeit nur noch höchstens einige Tage beträgt.

Die ULTRA-intelligentesten Aufkleber ließ ich hängen: "BULLEN ATTACKIEREN IHR FOTZEN":

Vormittags habe ich dann noch 4 Stunden lang die "Überbleibsel" vom Modular-Festival aufgelesen, wobei ich keine sehr große Fläche geschafft habe, nur einige Meter um den Betonteich herum, weil da alles flächendeckend mit Kippen und Kleinmüll verseucht war. Da muß ich noch mal wiederkommen. Nach einem Hinweis eines angeblichen Anwohners (wobei es mir eher vorkam, daß der Typ bezahlt wird, um mich von der Arbeit abzuhalten), der mich während meiner Sammelaktion vollgelabert hat, hier seine einziger richtiger Einwand: Es ist nicht alles vom Festival, sondern nur FAST alles.

Nur ein paar Meter um den Teich herum aufgelesen: Etwa 10 Liter Kleinmüll:

Warum der Nistkasten neben der großen Wiese, bei dem die vordere Klappe schon seit Nov. 2016 fehlte, nun ganz verschwunden ist, hängt wahrscheinlich auch mit dem Umweltschutz zusammen ...

Am 28.06.2016 noch da (---> hier das Beweisvideo) und jetzt weg: Nistkasten für Meisen:

22.06.2018 Die Ratten am Königsplatz

Wenn man eine große Population von Ratten züchten möchte, braucht es eigentlich nur genug Futter. Und Rattenfutter ist am Königsplatz von Augsburg reichlich vorhanden, denn dort werden Unmengen von Nahrungsmitteln überall in die Baumscheiben und Wiesen geworfen, weil sich dort eine Menge Leute aufhalten, die nicht gelernt haben, nach dem Essen aufzuräumen und die Reste in den Müll zu werfen, sondern es einfach stehen zu lassen, damit irgendeine Mami es dann für sie aufräumen darf. Dann wundert man sich, dass es "plötzlich" so viele Ratten gibt und der Stadt bleibt meist nichts anderes übrig, als Rattengift auszulegen, womit man die Population auch nicht wirklich in den Griff bekommt, wobei das Problem mit einfachen Mitteln ganz leicht gelöst werden könnte. Man bräuchte statt der offenen Müllkübel nur Tonnen mit Deckeln aufstellen, damit die Ratten nicht in die Kübel und somit an die darin befindlichen Essenreste (Halbe Döner, Pizza usw. usf.) gelangen können und dann müsste sich die Stadt einmal Gedanken machen, wie man gewisse Müllpenner dazu bringt, den Müll in die Kübel zu werfen. Aus Erfahrung weiß ich, dass dazu viel Überzeugungsarbeit nötig ist. ;-)

Ich für meinen Teil habe schon mehrmals versucht, den Müllpegel am Königsplatz zu senken, was aber bei der schieren Anzahl und Hartnäckigkeit gewisser Müll-Verteiler eine Sisyphosaufgabe ist. Noch ein kleiner Hinweis an diejenigen, die immer so Sachen wie "Das waren die Ausländer!" oder "Da ist die Merkel mit ihren Flüchtlingen dran Schuld!" und anderen dummen Mist von sich geben: Hauptkriterium bei der Unart des Müllherumschmeißens ist meiner Erfahrung nach der Pegel von Alkohol, Kokain und anderen charakterverschlechternden Drogen und ein Nebenkriterium ist die Anzahl der Gehirnzellen, die durch o.g. Drogen schon zerstört worden sind. Auch spielt die "soziale Schwäche" keine Rolle, denn besoffene Lederhosenträger mit karierten Hemden und viel Geld in der Tasche treten zwar nicht so häufig auf, machen aber weit mehr Dreck als alle anderen zusammen. Heute ist mir beim Aufräumen etwas passiert, was ich noch nie erlebt habe: Nachdem ich abends um etwa 22.00 Uhr schon etwa 5 Stunden hinter mir hatte, näherten sich von schräg hinten 3 Polizisten und fragten ganz höflich, ja schon fast zaghaft, ob sie "mich mal kurz stören dürfen", was sonst nie passiert. Normalerweise wird man meistens ganz hektisch umzingelt, wenn man sich um den Müll, der so herumliegt, kümmert. Auf jeden Fall wollten sie wissen, was ich da seit 5 Stunden auflese und als ich ihnen die Kronkorken in meiner Hand zeigte, sagte einer dazu: "Sie haben aber eine Ausdauer!" Wenn die wüßten, was wir früher auf dem Bauernhof gemacht haben, würden die sich nicht wundern.

Heute habe ich etwa 7 Stunden damit verbracht, das markierte Areal von Müll zu befreien:

24.06.2018 Karma Yoga in der Innenstadt

Heute spät abends hatte ich einen ganz dicken Hals, weshalb ich hinausging, um am Königsplatz mein Herz zu reinigen, Egoismus, Hass, Eifersucht und Überheblichkeit verschwinden zu lassen und Demut, reine Liebe, Sympathie, Toleranz und Barmherzigkeit zu entwickeln, was dazu führte, daß meine Vorstellung des Getrenntseins verschwand, meine Selbstsucht beseitigt wurde und meine Sicht des Lebens sich weitete, was ganz einfach zu bewerkstelligen war, nämlich durch einfaches Karma Yoga. In der Praxis sieht das z.B. so aus, daß ich an einer extrem vermüllten Wiese vorbeikomme und nicht anders kann, als so lange den Müll aufzulesen, bis man einigermaßen wieder was Grünes sehen kann, was letzte Nacht nur drei Stunden gedauert hat, da ich ja vorgestern vorgearbeitet habe. ;-)

25.06.2018 Na also, es geht doch

Meistens werden ja meine Pflanzungen von besoffenen Lederhosenträgern plattgetrampelt oder von dem einen oder anderen, dem es nicht passt, dass ich gegen die Zerstörung des Wittelsbacher Parks durch ein Festival bin, mutwillig ausgerissen, aber manchmal bleibt dann doch die eine oder andere Blume stehen, die ich für die Bienen und Hummeln angepflanzt und gepflegt habe. Und weil ich mich so gefreut habe, bin ich noch mal ein bisschen durch die Stadt gegangen, um u.a. Plastikaufkleber und herumliegenden Müll zu entsorgen und am Königsplatz noch ein wenig Karma Yoga zu praktizieren. Herr Gribl hat ja durch seine Sommernächte dafür gesorgt, dass ich viel Karma Yoga machen kann.

Blume:

Die Internetschnorrer brauchen Geld:

Übrigens sind die Schnittmengen zwischen den Internetschnorrern und den Parkzerstörern sehr groß.

Ach ja, und bevor ich es vergesse: Für die SPD ist über die Standortfrage des Modular-Festivals 2019 noch nicht das letzte Wort gesprochen, d.h. der Wittelsbacher Park ist noch im Rennen, auch wenn gewisse Medien das Gegenteil behaupten, um die Anwohner und Umweltschützer zu beruhigen.

Die Grünen verhalten sich, im Gegensatz zu ihrem lauten Getröte letztes Jahr, verdächtig ruhig ... Vielleicht hat Herr Erben gemerkt, dass es keine gute Idee war, den Wittelsbacher Park UND die Herrenbach-Bäume während der Vogelbrutzeit plattzumachen, und das als Grüner Umweltradfahrer.