www.amaroland.de

Wir reparieren Ihren Planeten!

Der Saubär des Jahres 2015:

Die WBG Augsburg

Bei einem Spaziergang am 25. August kam ich in der Johannes-Rösle-Straße in Augsburg zufällig am Obdachlosenheim vorbei. Dort war ein bärtiger Mann, ein Hausmeister der WBG, damit beschäftigt, mittels einer Rückenspritze großzügig eine Flüssigkeit auf sogenannte Unkräuter am Gehwegrand zu versprühen. Wegen meiner landwirtschaftlichen Vergangenheit neugierig geworden, fragte ich nach, welches Mittel er denn dort ausbringt. "Roundup" war seine Antwort. Von diesem Mittel wusste ich zufällig, dass man es auf versiegelten Flächen nicht einsetzen darf, weil es durch Auswaschung so in die Kanalisation geraten und immense Probleme bei der Klärung damit kontaminierten Abwässer bereitet. Auf meinen Hinweis, dass er dort Verbotenes tut, erwiderte er nur, dass "jeder es beim Baumarkt kaufen kann" und fuhr unbeirrt fort mit dem illegalen Ausbringen des glyphosathaltigen Herbizids. Sein Argument überzeugte mich nicht besonders, weshalb ich die Polizei anrief, um den Mann daran zu hindern, mit seiner umweltgefährdenden Tätigkeit fortzufahren. Bis die eintraf, hatte er schon den gesamten Gehsteig vor dem Obdachlosenheim eingesprüht und war wieder in die WBG-Anlage auf der anderen Straßenseite verschwunden. Die Polizisten protokollierten meine Daten und meine Aussagen, wobei ich ihnen den Sachverhalt (Glyphosat) erst einmal ausführlich erklären musste, weil solche Dinge in der Polizeischule offenbar nicht im Unterricht thematisiert worden sind. Ich dachte mir aber, dass, wenn die Stadt die städtische Tochtergesellschaft anzeigt, dabei wohl nicht viel mehr herauskommen würde, als ein "DuDuDu" für den Hausmeister und keine Konsequenzen, weshalb ich meine Kreide holte und versuchte, die WBG-Bewohner für das Thema zu sensibilisieren:

Wie die "Linie der Stadt, dass in Kleingärten möglichst auch auf Chemiekeulen ... verzichtet werden soll", wie man aus -> diesem Artikel der AZ entnehmen kann, mit dem oben beschriebenen Verhalten vereinbart werden kann, wird wohl für immer das Geheimnis unseres Umweltreferenten Reiner Erben bleiben. Zumindest werden ja laut Artikel wenigstens die erlaubten Flächen nicht damit gespritzt ...