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Wir reparieren Ihren Planeten!

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01.04.0000 Die Kelten

 

Heute ist ein schöner Tag, um Geschichte zu schreiben. In einem kleinen Dorf in Palästina namens Nazareth wird just heute ein sehr prominenter Zeitgenosse ganz ohne sexuelle Handlungen gezeugt.

Schwenken wir ein paar tausend Kilomter nach Nordwesten zu einem kleinen Dorf an der Donau.

Ein kleiner Bach mündet in der Nähe des Dorfes in den Strom und wenn man dem Bachlauf in Richtung der Quelle ein paar hundert Meter durch das Dickicht folgt, kommt man zu der Stelle, wo sich einige hundert Jahre später das Loch befindet. Doch jetzt ist dort nur eine 627 Quadratmeter große Lichtung im Wald, wo sich ein Einsiedler eine Hütte gebaut und einen Garten angelegt hat.

 

Bildquelle: http://www.thesoulofcelt.de/kelten_dorfleben.htm

Die Hütte sieht aus wie in einem Film über die Hobbits im Auenland und ist ganz bunt angemalt.

Im Garten ist schon zu erahnen, was dort im Sommer los sein wird, überall gehen schon kleine Pflänzchen von Blumen und Gemüse auf und werden sicherlich sowohl den Tisch für die Hummeln und Bienen, als auch für den Gärtner und seine Nachbarn, mit denen er alles teilt, reich decken.

Er und seine Nachbarn wissen genau, dass es am besten ist, im Einklang mit der Natur zu leben.

Sie haben schon oft von Menschen gehört, die wie die Heuschrecken durch die Lande ziehen, um Land, Mensch und Tier in ihre Gewalt zu bringen, um sie für sich zu versklaven und auszubeuten.

Südlich des großen Gebirges in Italien sollte es in Rom solch ein Volk geben, was sich immer mehr Landstriche einverleibt, um in diesen sogenannten Kolonien die Herrschaft zu übernehmen.

In diesem so entstanden "Römischen Reich" ist es Normalität, dass die Menschen Geld benutzen.

Anfangs nur aus praktischen Gründen für die riesigen Militärkolonnen zur Erleichterung für die Warenbeschaffung angedacht, sollte es später ein gefährliches Machtinstrument werden, welches alle Menschen auf dem Planeten durch Abhängigkeit zu willenlosen Opfern machen sollte, welche den Gedanken des Teilens zunächst durch das "Tauschen" und später durch das "Kaufen" ersetzten.

Doch von alledem ist in dem kleinen Garten ein paar hundert Meter südlich der Donau noch nichts zu spüren, die Römer sind weit weg und es sieht auch so aus, als wenn sie für immer wegblieben.

Der Einsiedler sitzt in seinem Garten und schaut den Pflanzen zu, wie sie ihre Blätter langsam entwickeln und dem Sonnenlicht entgegenfiebern. Er hat es nicht eilig, weil die Natur geduldig ist.

Zufrieden lächelnd wartet er ab, während die Blätter der Obstbäume sich langsam entfalten und ein Marienkäfer auf seiner Hand landet. Er schaut den Käfer an, der eifrig versucht, die höchste Stelle seiner Hand zu erreichen, um dann seine Flügel zu entfalten und davon zu fliegen. Er schaut dem Käfer noch eine Weile hinterher, bevor er in seine Hütte geht. Der Einsiedler heißt Amaro Ameise.